Projekte

Sketch of Togetherness 2019

#1

Luc Reynaud + Émilia Giudicelli
23 05 2019
Domaine Reynaud Saint-Siffret (Uzège – Gard – FR)

#2

Claire Dessimoz + Catherine Labouchère
14 – 15 08 2019
far° Festival Nyon (CH)

#3

Alberto Veiga + Lea Moro
06 09 2019
Tanzhaus Zürich (CH)

#4

Martin Klöti + Lea Moro
20 – 21 09 2019
Alte Fabrik Rapperswil-Jona (CH)

Mit Sketch of Togetherness entwickelt Lea Moro ein serielles performatives Projekt, das die physischen, sozialen, persönlichen und emotionalen Qualitäten der Begegnung zwischen zwei Unbekannten untersucht. Begleitet von einer Kamera verbringt Lea Moro (oder ein*e andere*r Choreograf*in an ihrer Stelle) mit einem jeweils lokalen Gast einen gemeinsamen Tag. Dabei wird ihr Zusammensein ins Zentrum gerückt und die Möglichkeiten, einander zu begegnen, auf die Probe gestellt. Welche strukturellen und politischen Fragestellungen werden durch die Begegnung zweier sich fremder Menschen provoziert? Wie schnell werden persönliche Themen berührt? Wie verhalten wir uns zu dem, was wir repräsentieren? Das Wiedersehen der Beiden findet später im Beisein von Zuschauer*innen statt: aus verdichtetem Material aus Erinnerungen, Video- und Tonspuren sowie eines eigenen ‹Scores› formt sich der Sketch — ein Entwurf ihres Zusammenseins. Über diese Begegnung transportieren sich Einblicke in unterschiedliche Lebens- und Alltagsrealitäten wie auch Berufswelten, in individuelle Biografien sowie kulturelle, politische und soziale Kontexte.

Chronologie

Beteiligte

Lea Moro

Künstlerisches Konzept, Choreografie

Lea Moro arbeitet als Schweizer Choreografin, Tänzerin sowie als Dozentin und Kulturmanagerin in Berlin und Zürich. Sie studierte an der Scuola Teatro Dimitri, dem LABAN Centre in London und dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin. Sie gründete und kuratierte das Acker’Festival 2013/14 in Berlin. Ihre choreografischen Arbeiten touren international und werden an renommierten Spielstätten gezeigt. Ihr Gruppenstück (b)reaching stillness (2015) wurde u.a. zur Tanzplattform Deutschland 2016 in Frankfurt am Main sowie zu den Swiss Dance Days 2017 in Genf eingeladen. Lea Moro war 2015/16 Residenzchoreografin bei K3 Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg und entwickelte dort ihr Solo-Musical The End of the Alphabet (2016). In der Spielzeit 2017/18 war sie Young Associated Artist im Tanzhaus Zürich. Im Jahr 2017 entwickelte sie FUN! (u.a. Einladung zu den Swiss Dance Days 2019 in Lausanne) und erhielt das Werkstipendium der Stadt Zürich Kultur sowie im Jahr 2018 den Förderpreis des Kanton Zürich. Seit 2018 entwickelt Lea Moro das Langzeitprojekt Sketch of Togetherness. 2018/19 hat sie Lehraufträge am DOCH – the School of Dance and Circus in Stockholm, University of the Arts in Helsinki, HZT Berlin, Manufacture Lausanne.

Michelle Ettlin

Video- und Sound-Dokumentation

Michelle Ettlin lebt und arbeitet in Zürich als selbständige Filmemacherin und Fotografin. Sie studierte an der Hochschule der Künste Luzern und schloss 2008 im Bereich Visuelle Kommunikation mit Vertiefung Animation ab. Nach dem Studium arbeitete sie als Cutterin und Kamerafrau für Kino- und Fernsehproduktionen. 2012 veröffentlichte sie den Dokumentarfilm Liquid Land, der sich um die experimentelle Musikszene in New Orleans nach der Flutkatastrophe dreht. In den letzten Jahren hat sie häufig die experimentelle Musikszene der Schweiz dokumentiert, und für Tanz- und Performancestücke gearbeitet. Sie interessiert sich dabei insbesondere für den Akt der Improvisation, den Beziehungen, welche diesem zugrunde liegen, und der Intimität, welche zwischen Performern im Moment durch verschiedene Formen der Kommunikation entstehen kann. Neben ihrer visuellen Arbeit engagiert sie sich in verschiedenen kulturellen Gruppen, welche Konzerte und Musikfestivals in Zürich organisieren.

Mona De Weerdt

Dramaturgie

Mona De Weerdt hat in Bern und Berlin Theater- und Tanzwissenschaft, Kunstgeschichte und World Arts studiert und ihren Master 2012 mit einer Arbeit über die Improvisationspraxis von Thomas Hauert/Kompanie ZOO abgeschlossen. Von 2012 bis 2016 arbeitete und lehrte sie als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern. Von 2016 bis 2018 war sie als Dramaturgin & Produktionsleiterin im Südpol Luzern tätig und zeichnete dort gemeinsam mit der künstlerischen Leitung für die Programmgestaltung verantwortlich. Sie war Mitglied diverser Jurys wie u.a. Theaterspektakel Zürich 2012, Zeitgenössische Schweizer Tanztage 2017, Festival Belluard Bollwerk International Fribourg 2017. Seit 2019 arbeitet sie als freischaffende Dramaturgin u.a. mit Lea Moro.

Alexandra Hennig

Dramaturgie

Alexandra Hennig ist als freie Dramaturgin (u.a. für Lea Moro und Peter Pleyer) und Co-Kuratorin des Festivals S.o.S. – Students on Stage sowie Alumni.Tanz.Berlin. im ada Studio (Uferstudios Berlin) tätig. Als Tanzjournalistin schreibt sie seit August 2016 für das Portal Tanzschreiber, darüber hinaus für tanzraumberlin sowie für die Berliner Zeitung. Sie ist Mitbegründerin des journalistischen Online-Blogs Viereinhalb Sätze. Texte über Tanz und schrieb als Studioschreiberin des ada Studios für die Spielzeit 2016/17. Alexandra Hennig hat Theaterwissenschaft (Universität Leipzig) und Tanzwissenschaft (Freie Universität Berlin) studiert.

Ann-Christin Görtz

Produktion

Ann-Christin (M.A./MPhil) ist freie Produzentin für Darstellende Künste und Yogalehrerin in Berlin. Sie hat Interkulturelle Kommunikation und Tanzwissenschaft in Halle/Saale, Parma (Italien), Stellenbosch (Südafrika) und Berlin studiert. Von 2009 bis 2013 war Ann-Christin in der technischen Leitung und in der Produktionsleitung für die Berliner Festspielen bei den Festivals spielzeit’europa, Foreign Affairs und MaerzMusik tätig. 2013-2017 war sie Produktionsleiterin und Dramaturgin für Tanz, Performance und Junges Theater Tanz am Theater Freiburg. Seit 2015 ist sie selbstständig und hat u.a. die Tanzplattform Deutschland 2016 in Frankfurt betreut. Seit Ende 2017 arbeitet sie mit Lea Moro zusammen und betreut verschiedene Projekte und Choreografen in Berlin.

ROLI Deluxe

Grafik, Homepage

Salome Grand, Cédric Oppliger und Lukas Helfer arbeiten als Büro für Visuelle Kommunikation in Zürich. Nach Praktika bei den Grafikbüros Hubertus Design, Hammer und Büro 146 und im Anschluss auf ihr Studium Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule der Künste, gründeten sie im Jahr 2018 das Studio ROLI Deluxe. Neben Projekten in den Bereichen Editorial Design, Corporate Identity und Webdesign spezialisieren sie sich auf die Gestaltung im virtuellen, dreidimensionalen Raum mit Hilfe von neuen, digitalen Tools.

Credits

Künstlerisches Konzept, Choreografie: Lea Moro

Co-Choreografie, Performance: verschiedene Akteur*innen aus dem Tanz und lokale Gäste

Video, Sound, Dokumentation: Michelle Ettlin

Dramaturgie: Mona De Weerdt, Alexandra Hennig

Produktion: Ann-Christin Görtz

Grafik: ROLI Deluxe

Sketch of Togetherness ist eine Produktion von Lea Moro gefördert durch die Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich – Fachstelle Kultur, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Fondation Nestlé pour L’Art, Ernst Göhner Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung und die Anne Marie Schindler Stiftung. Jeweils lokal koproduziert und realisiert mit dem Tanzhaus Zürich, dem CDCN Uzès Gard Occitanie – les Vins du Duché, der Alten Fabrik Rapperswil-Jona, dem far° festival des arts vivants Nyon. Unterstützt durch Rechercheresidenzen Centro NAVE Santiago de Chile, Fundación Mar Adentro Chile, Morishita Studio/The Saison Foundation Tokio, KLAP Maison pour la Danse Marseille, Espace Darja Casablanca. (Stand 16 04 2019)

By continuing your visit, you agree the use of cookies.OK.